Metallica
Magnetische Metal-Magnaten
"Death Magnetic" heißt das neue Metallica-Album, was man an dieser Stelle wahrscheinlich nicht mehr zu erwähnen braucht. Kurz vor der Record-Release-Party der vier Schwermetaller in Berlins gerade eröffneter O2-Arena wirft PURE einen ganz persönlichen Blick auf die Hardrock-Helden. Metallica-Fans aus unserem Umfeld nennen ihren Lieblings-Song der Metal-Fab-Four. Ist Ihrer dabei? Wenn nicht, schreiben Sie ihn doch unten in der Kommentarzeile dazu.
Creeping Death
1990. Zwölf. Schmächtig. Meine Frisur: Wie "ein Bär um die Eier" (O-Ton: Papa). Kleidung: Rotes Holzfällerhemd (offen zu tragen) Metallica Shirt (weiß, Modell "History", Größe XL, eigentlich benötigte Größe: S). Ich war ein paar Jahre zu spät, um "Ride The Lightning" bewusst mitzukriegen, dann hätte mich "Creeping Death" sicher schon vorher erwischt. So war es die Split-CD: "Creeping Death" und "Jump In The Fire" als Re-Release auf einer CD. Wir (der Song und ich) verbrachten Stunden vor meinem Kleiderschrank. Der war der Boxenturm, mein Federballschläger Hetfields bzw. meine "Gitarre".
Klar, der Pharao-Text ist gaga, aber dieses nackenschädigende Gitarren-Intro, Ulrichs Drum-Anschlag und Hetfields fauchender Gesang: "I´m creeping death!" Yes!
- Daniel Koch, Intro
For Whom the Bell Tolls
Ein Basslauf, mit dem sich Cliff Burton unsterblich gemacht hat -chromatische Introduction, total verzerrt und mit Wah-Wah, den halten heute noch viele für Gitarre. Hetfields Hemingway-inspirierte Lyrics schaffen die ultimative Hymne auf den Sieg über das auf der Welt mitlaufende Weicheiertum.
(Anesthesia) - Pulling Teath
Vom "Metal up your Ass"-Album... irre fettes und verzerrtes Bass-Solo von Cliff Burton mit Killer-Wah-Wah... der Legende nach das Solo, das Cliff gespielt hat, als ihn Hetfield und Ulrich zum ersten Mal live gesehen haben... Danach gab es kein zurück mehr: auf nach San Francisco und von dort aus die Weltherrschaft erobern...
- Tommy Kommer, Universal Music Publishing
