Jimi Hendrix
Electric Ladyland: 40th Anniversary Collector's Edition
Ewig jung, präsidiert Jimi Hendrix im Rock-Olymp. Auf dem Planeten Erde hat sein finales Studio-Meisterwerk "Electric Ladyland" gerade 40. Geburtstag gefeiert. Anlass für die Veröffentlichung einer Deluxe-Version der Doppel-LP. Den hochwertig remasterten 80 Minuten des Original-Albums stellt diese Edition eine rund 90minütige Doku-DVD von Roger Pomphrey gegenüber. Teile daraus stammen aus einer Episode der TV-Reihe "Classic Albums", die 1997 auf Premiere lief. Zusätzliches Material steuerte Hendrix-Bassist Noel Redding aus seinem privaten Fundus dazu - fantastische 8-Millimeter-Film-Footage über die Jimi Hendrix-Experience auf Tour und im Studio. Private Fotos, die "At Last - The Beginning And Making Of Electric Ladyland" (so der Titel der DVD) abbildet, halten Hendrix auf seinem letzten Höhenflug fest, zwischen Monterey und Woodstock. Teilweise stammen diese Fotos von Linda McCartney, eine enge Freundin des Bahnbrechers. Viele andere alte Weggefährten von damals erinnern sich an den freundlichen Gitarrengott, wie er 1967 von London zurück nach New York ging. Dort war früher seine Karriere abgehoben, im Café Wha? im Greenwich Village. Seinen Manager Chas Chandler trieb in den Wahnsinn, dass sich die Sessions für "Electric Ladyland" über ein Jahr hinzogen, dass von jedem Song Dutzende von Takes gemacht wurden (43 von "Gypsy Eyes", 20 von "All Along The Watchtower) und dass Herr Hendrix Gott und die Welt zum Jammen mit ins Studio brachte: Cracks wie Jack Casady, der Bassist von Jefferson Airplane. Helden wie Organist Steve Winwood, mit dem Hendrix immer eine Band gründen wollte, sich aber nicht zu fragen traute (nanu?). Aber auch den Taxifahrer, der ihn zum Studio fuhr und zufällig Bongos spielte. Aretha