In Extremo: "Das ist eine Schande!"
Mittelalter-Rocker sauer auf die Stadt Erfurt.
Die Mittelalter-Rockband In Extremo hat sich in einem Interview enttäuscht über die mangelnde Unterstützung der Stadt Erfurt bezüglich ihrer Jubiläumskonzerte am 23. und 24. Juli gezeigt. "Wir haben es als Band geschafft, 13.500 Karten zu verkaufen. Das schaffen manch große Festivals teilweise nicht. Alle Zeltplätze und Hotels sind seit Monaten ausgebucht. Und die Stadt selbst interessiert das alles nicht. Das ist eine Schande", beschwert sich Sänger Micha Robert Rhein im Gespräch mit laut.de.
Sein Ärger zielt auch auf den regionalen Sender Radio Thüringen ab: "Für die haben wir bei Raabs Bundesvision Song Contest seinerzeit den dritten Platz gemacht. Und weißt Du was? Die spielen uns nicht! Das kann man wirklich mal laut in die Welt reinrufen: Leckt uns alle mal am Arsch! Und ich weiß doch, wenn jetzt 13.500 Leute da aufmarschieren, werden die auch ihre Leute mit Kameras und Mikros dahinschicken. Aber die werden alle kein Interview von mir bekommen!"
In Extremo begannen bereits Mitte 2009 mit der Planung der zwei Erfurter Konzerte zum 15-jährigen Bandbestehen. Die siebenköpfige Gruppe organisierte neben den Shows einen mittelalterlichen Markt, der für alle Besucher kostenlos ist.