Bon Jovi verklagen Coverband
Blonde Jovi sei zu nah an Bon Jovi.
Zwei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum melden sich die US-Rocker nicht etwa mit neuen Songs zurück, sondern mit einer obskuren Meldung. Wie diverse Medien berichten, setzten Bon Jovis Rechtsanwälte eine Klageschrift auf, die die weibliche Coverband Blonde Jovi aufforderte, ihren Namen zu ändern. Der Grund: Es bestünde Verwechslungsgefahr. Wie die in Los Angeles ansässigen Rockerbräute diese unübliche Aufforderung angenommen haben, ist nicht bekannt. Sie änderten ihren Namen aber prompt in Blonde Jersey um.
In dem Schreiben betonten die Anwälte, dass der Aufforderung keine persönlichen Differenzen mit der Coverband zu Grunde lägen. Vielmehr bestünde aufgrund des Namens und des von den Girls verwendeten Bandlogos Verwechslungsgefahr. Zudem sei die Band dazu verpflichtet, die Rechte an ihren Trademarks zu wahren.
Von den Bon Jovi-Mitgliedern liegen derzeit noch keine Stellungnahmen zu der fragwürdigen Aktion vor. Ende April dürften Bon Jovi wieder für positivere Schlagzeilen sorgen. Dann feiert beim renommierten Tribeca-Film-Festival in New York der Dokumentarfilm "When We Were Beautiful" von Phil Griffin Premiere. Der Streifen soll nach Aussagen der Festivalbetreiber "die 25-jährige Karriere des charismatischen Sängers Jon Bon Jovi und seinen Bandmitgliedern" beleuchten.