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The Police

Sie knackten den Jackpot der Jugend, einfach so. Zwischen 1977 und 1984 spielten The Police das Lied zum großen Schlüsselerlebnis: Kein Klassenfest ohne "Roxanne". Kein Liebeskummer ohne "So Lonely". Kein Walkman ohne "Don´t Stand So Close To Me". Kein Schäferstündchen ohne "Every Breath You Take".

("Every Breath You Take" fuhr in der notorischen Bearbeitung "I´ll Be Missing You" von Sean "Puffy" Combs 1997 noch mal gen Chart-Himmel. Combs hatte es zum Lamento für den im selben Jahr umgebrachten Ostküsten-Rapper Biggie Smalls umfunktioniert.)

Die blondeste Reggaeband aller Zeiten

Hätte ihr Sound nicht diesen starken eigenen Wiedererkennungswert gehabt, The Police wäre als die erfolgreichste Reggaeband aller Zeiten, direkt nach Bob Marley & The Wailers in die Popgeschichte eingegangen. Gemeinsam mit The Clash waren sie eine der ersten weißen Bands, die mit Ska und Reggaesongs ("So Lonely", "Message In A Bottle") in die Popcharts stürmten. Dennoch: Sie waren wahrscheinlich auch die erste Popband, die sich die Haare blondierte, setzten damit einen Trend, der bis heute anhält.

Punk für Normalos

Schlagzeuger Stewart Copeland gründete The Police 1977 auf der Höhe der Punkbewegung in England. Ungeachtet dessen kamen er, Gitarrist Andy Summers und Bassist/Sänger Sting aus "seriösen" Musikerkreisen. Copeland hatte bei der Art-Rock-Combo Curved Air getrommelt, Summers zu den Veteranen der britischen Rockszene der 60er gehört, und Sting war damals ein unbekannter Volksschullehrer gewesen und hatte privat in verschiedenen Fusionbands gespielt.

Geschrieben von pure-Team am 21.9.2006
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