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Bob Marley

Diese wird Bobs erster größerer Erfolg in Jamaika, als sie auf Platz 1 der JBC-Radiocharts steigt. Dennoch gelingt ihnen nicht so recht der Durchbruch. Am 11. Februar 1966, einen Tag nach seiner Hochzeit mit der jungen Rita Anderson, reist Bob in die USA, nach Delaware, wo er bei seiner Tante wohnt und als Gastarbeiter Geld verdient.

Als er wieder zurück nach Jamaika kommt, hat die Rocksteady-Welle dort den Ska abgelöst, das Tempo der Titel wird langsamer. Die Wailers springen auf den Zug auf, müssen sich darüber aber von Coxsone Dodd trennen, der sie nur als Skaband weiter produzieren will. Während Bobs Abwesenheit ist Rita zum Rastafari-Glauben übergetreten, nachdem sie der Besuch Jamaikas von Haile Selssie I, dem Kaiser von Äthiopien, tief beeindruckt hat. 1968 folgt ihr Bob in die Sekte, studiert die Rastalehre bei Mortimo Planno vom Divine Theocratic Temple of Rastafari in Kingston. Immer mehr findet der Rastaglaube in die Texte seiner Songs. Die Wailers gründen ihr eigenes Label, bringen dort die Single "Bend Down Low" heraus, sie floppt. Die Wailers vegetieren eine Weile vor sich hin, bis sie Lee "Scatch" Perry unter seine Fittiche nimmt. Die Zusammenarbeit mit Perry gilt vielen Hardcore-Reggaefans als früher Zenith Marleys, aus ihr gehen die kickenden Tracks: "Duppy Conquerer", "Soul Rebel", "400 Years" und "Small Axe" hervor. Im knallharten jamaikanischen Reggaebusiness kommen die Wailers immer mehr nach oben. 1970 erscheint ihr Debütalbum "Soul Rebel" in Jamaika.

Geschrieben von pure-Team am 10.5.2006
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